Tseraja

Die 17-jährige Stute Tseraja hat Fieber und starke Bauchschmerzen. Der Tierarzt spritzt ein krampflösendes Medikament und Schmerzmittel. Das Fieber sinkt etwas, es geht ihr ein wenig besser.

Das Gleiche wiederholt sich am nächsten Abend, erneut Fieber, starke Schmerzen, Tierarzt, Medikamente. Es wird nicht wirklich besser, so dass ihre Besitzerin, Tamara, am nächsten Morgen mit ihr in die Klinik fährt. Dort wird einiges untersucht: Ultraschall, Punktion der Bauchhöhle, rektale Untersuchung. Sie bekommt zweimal Leinsamen und Öl durch eine Magensonde verabreicht um die Verdauung in Gang zu bringen. All das bringt keinen Befund und auch keine Besserung.

Nach zwei Tagen in der Klinik fahren sie nach Hause, ohne zu wissen was das Problem ist und ohne gute Behandlungsideen. Tseraja leidet aber offensichtlich unter grossen Schmerzen. Tamara ist ratlos und voller Angst.
An diesem Abend geht es Tseraja wieder schlechter, das Fieber steigt, sie hat starke Schmerzen. Seit Stunden frisst und trinkt die Stute nicht. Weder mistet noch uriniert sie, seit sie von der Klinik nach Hause gefahren sind. Auch für Trainerin Sandra und Stallbetreiberin Ursula, ist offensichtlich, dass es Tseraja nicht gut geht. Sie raten, mich zu kontaktieren.

Ich werde zu Tseraja gerufen, es ist etwa 20.00 Uhr. Ich behandle einige alte Traumata. Weiter leite ich eine Wurmkur, welche sie vor 3 Wochen erhalten hat, eine Impfung sowie die Medikamente der Tierärzte aus.
Tseraja beginnt zu trinken und zu essen. Ich behandle mit Homöopathie die Darmentzündung, welche wahrscheinlich für die starken Schmerzen verantwortlich ist. Um ihre Lebenskraft zu stärken, gleiche ich Meridiane und Chakren aus. Es geht ihr deutlich besser.

Um etwa 22.00 Uhr uriniert und mistet sie! Das Fieber ist, auch wenn es abends meistens steigt, während der Behandlung deutlich gesunken. Sie wirkt deutlich entspannter. Die Schmerzen haben nachgelassen. Beruhigt gehen wir alle zu Bett. Tamara erzählt heute, sie hätte sich immer noch Sorgen gemacht, sei aber nach meiner Behandlung hoffnungsvoll gewesen. Vor allem, dass Tseraja wieder isst, trinkt, uriniert und mistet sind deutliche Zeichen der Besserung.

Auch am nächsten Tag steigt das Fieber nicht. Sie verhält sich normal und gesund. In den nächsten Wochen bin ich noch zwei Mal bei ihr. Wir stabilisieren die Darmflora und entschlacken mit Schüssler-Salzen den Stoffwechsel. Um die Psyche auszugleichen, lösen wir einige Traumata in Zusammenhang mit ihrem alten Leben als Zuchtstute.

Das Schlimmste für Tamara war damals, das Leid zu sehen und auch von Fachleuten keine Begründung oder Lösung zu bekommen.
Als ich letzte Woche Tamara frage, ob ich diesen Text veröffentlichen darf, erzählt sie, dass nach meiner Behandlung vor 2 Jahren die Bauchschmerzen und das Fieber nicht wieder aufgetreten sind. Heute geht es Tseraja gut. Tamara erzählt, Tseraja sei lebenslustiger und interessierter als davor. Sie lebe ein zufriedenes Leben als Freizeitpferd. Tamara und Tseraja geniessen viele schöne Erlebnisse zusammen.

Besserung ist möglich! Und in Tseraja’s Geschichte trat die Besserung sehr schnell und sehr deutlich ein.

Wie wunderbar ist es, so helfen zu können und Gesundung mitzuerleben!

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